Dienstag, 10. Januar 2017

Buchrezension #29: Uwe Timm - Die Entdeckung der Currywurst

Dieses Buch habe ich mir geschnappt, weil ich etwas kurzes lesen wollte (viele Seiten waren es ja nicht gerade). Insgesamt hab ich aber trotzdem ca. 4 Tage gebraucht, was dem etwas anderen Schreibstil zuzuschreiben ist.

KLAPPENTEXT: -

KOMMENTARE: "Das Hohelied auf ein unspektakuläres Frauenleben... Der Autor versteht es, das Geflecht menschlicher Beziehungen auszuleuchten. Sinnlichkeit, Heiterkeit, Bitternis und Trauer sind in dieser Geschichte so ineinander verwoben, dass sie zum nachhaltigen Lektüreerlebnis wird."
Ursula Reinhold im 'Neuen Deutschland'

"Eine Liebesgeschichte von zeitgeschichtlicher Gleichniskraft." 
Walter Hinck in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'

"Raffiniert erzählt."
Fritz Gesing in der 'Zeit'

ERSTE SÄTZE: "Vor gut zwölf Jahren habe ich zum letzten Mal eine Currywurst an der Bude von Frau Brückner gegessen. Die Imbissbude stand auf dem Großneumarkt - ein Platz im Hafenviertel: windig, schmutzig, kopfsteingepflastert. Ein paar borstige Bäume stehen auf dem Platz, ein Pissoir und drei Verkaufsbuden, an denen sich die Penner treffen und aus Plastikkanistern algerischen Rotwein trinken."

Verlag: dtv | Seiten: 187 | Preis: 8,50€ | Genre: Novelle | Ersterscheinungsdatum: 2000 | Originaltitel: Die Entdeckung der Currywurst | ISBN: 978-3-423-12839-1




WORUM GEHT ES?: Frau Brückner hat die Currywurst erfunden -  das behauptet sie zumindest. Ein alter Bekannter möchte der Sache nun auf den Grund gehen und sucht die alte Frau, findet sie schließlich und lässt sich die Geschichte, wie es zu dieser damals ungewöhlichen Kombination aus Ketchup und Curry kam, erzählen. Dabei muss Frau Brückner sehr weit ausholen und in ihrer Geschichte sehr weit hinten anfangen.

TITEL: Der passt an sich zur Rahmengeschichte ganz gut und verwirrt den Leser am Anfang erst mal sehr schön.

COVER: Ja gut, dass finde ich leider sehr langweilig und wenn ich mich richtig erinnern kann (das Buch habe ich bereits am 23.12. fertig gelesen), wurde auch nie von einem roten Mantel erzählt.

MEINE MEINUNG: In den ersten paar Sätzen merkt man den doch etwas schwierigen Schreibstil noch nicht, wer das Buch kennt, wird mich allerdings verstehen. Es ist einfach etwas schwer, wenn ständig zwischen der äußeren und inneren Handlung der gesprungen wird und zudem nie durch Anführungszeichen gezeigt wird, ob nun jemand redet oder denkt oder der nächste Satz einfach nur Erzählung gehört. Abgesehen davon fand ich das Buch zwar nicht überwältigend, die Zeit während und nach dem Krieg aber doch ganz interessant.






Habt ihr dieses Buch auch schon freiwillig gelesen (in der Schule war es eine Zeit lang ja eine Pflichtlektüre)?

Kommentare:

  1. Ich kenne das Buch nicht... Ich find den TItel und den Inhalt jedoch viel interessanter als das Cover. Mhhm! :D

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    1. Falls du Bücher über den Krieg magst, kann ich es dir echt empfehlen. Wenn man sich an die Schreibweise gewöhnt hat, liest es sich auch echt einfach weg.

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